Alles außer gewöhnlich - News vom Laufen und der Nase
Nachrichten aus dem Laufsport
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Nachrichten von der laufenden Nase
29.04.2010
Bevor es los geht...
schon in der Zeitung? Ein Foto vom Schlossberglauf des
vergangenen Jahres und die Ankündigung zur diesjährigen Austragung machen es möglich. Termin: 1. Mai.
Presseartikel: Neue am Sonntag, 18.04.2010
(Bild: © schlossberglauf.at)
25.04.2010
Das hat uns gerade noch gefehlt!
...hat sich meine Frau sicher gedacht. Und
dem kann ich nur zustimmen! Jetzt ist es geschafft und ich bin Ultramarathonläufer...
Bildbericht: 6 Stunden für ein Kinderlachen
(Bild: © HSV Wals Trendsport)
31.03.2010
Bestanden!
Bei beiden Testläufen wurde das gesteckte Ziel nicht
nur erreicht, sondern klar übertroffen. Jetzt kann die Saison so richtig los gehen!
Mehr: Lingenau und Oberriet
(Bild: © Wolfgang Fend)
31.01.2010
Run4Haiti um das Rheindelta
Heute war es so weit: Im Rahmen des virtuellen Run4Haiti machten sich
hunderte von Läufern jeder für sich und doch gemeinsam auf den Weg und werden anschließend für jeden gelaufenen Kilometer selbst (ja, die Läufer selbst!) einen Euro für den Wiederaufbau auf Haiti
spenden. Hätte ich geahnt, dass das Wetter doch so schön wird, hätte ich sicher die Kamera mitgenommen: Im Mondschein ging es los zur vereisten und zugeschneiten Fußacher Bucht, bei Sonnenaufgang
Richtung Rohrspitz und bei schönstem Sonnenschein am Eselschwanz entlang zurück nach Höchst. Kann man angenehmer in den Tag starten?
Links:
Naturschutzverein Rheindelta
Run4Haiti
(Bild: Logo des Run4Haiti)
25.01.2010
Den 5000. Kilometer für Haiti
Laufen und Spenden, darum geht es beim Run4Haiti. Selbst laufen und auch
selbst spenden, wer macht denn sowas? Mir kommt das bekannt vor... Man tut sich und anderen etwas Gutes und leistet in diesem Fall einen finanziellen Beitrag zu den Aufräumarbeiten (ist das nicht
ein "toller" Euphemismus für Katastrophenhilfe?) auf Haiti. Aber wäre es nicht billiger zu laufen ohne zu spenden oder einfacher zu spenden ohne zu laufen? Selbstverständlich, aber man weiß sich
am kommenden Sonntag mit vielen anderen Läufern verbunden, die dasselbe tun. Die laufende Nase hat mit der Anmeldung die 5000 km voll gemacht, damit auch die 5000 Euro, denn die Läufer spenden
für jeden ihrer Kilometer je einen. Und es werden fast minütlich mehr...
Links:
Run4Haiti
(Bild: Logo des Run4Haiti)
08.01.2010
Sportfoto des Jahres
Aus über 1000 Einsendungen wurden von Datasport 50 Sportfotos zur
Wahl gestellt. Ohne die Wahl selbst aktiv zu bewerben hat es am Ende immerhin zu Platz 35 gereicht. Mit dem Selbstauslöser kann man also manchmal doch ganz ordentliche Fotos machen... Das
Datasport Sportfoto des Jahres wurde am Ende das Bild eines anderen Rheintalers, nämlich das von Michel Kandel aus Rüthi. Herzlichen Glückwunsch!
(Bild: laufende Nase)
01.01.2010
Internationale Silvesterläufe
Das Jahr geht zu Ende und viele
Sportler treffen sich zu Silvesterläufen. Die laufende Nase hat diese Gelegenheit zum ersten Mal wahrgenommen - dafür aber gleich doppelt: Am letzten Sonntag der Altacher Silvesterlauf (der
zweitgrößte Österreichs) und direkt an Silvester in Nürnberg. Das war ein würdiger Abschluss des (Lauf-)Jahres und somit bleibt mir nur noch allen ein gesundes, erfülltes und erfolgreiches Jahr
2010 zu wünschen!
Links:
2 Fotos
Altacher Silvesterlauf
Nürnberger Silvesterlauf
Down-Syndrom Marathonstaffel
(Bild: laufende Nase (gemeinsam zu sehen mit der Down Syndrom-Marathonstaffel aus Fürth))
24.12.2009
Weihnachten
Stell Dir vor jemand hat Geburtstag und (fast) alle feiern
mit:
Frohe Weihnachten!
Link: Weihnachtlicher Trainingstipp
(Bild: laufende Nase)
08.12.2009
Gossauer Weihnachtslauf
Am ersten Wochenende im Dezember beginnt endgültig die Saison der
Cross- und auch der Weihnachtsläufe. Auch die laufende Nase ist der Einladung in die Ostschweiz gefolgt und kann den guten Ruf des Gossauer Weihnachtslaufes nur bestätigen! Und der Test ist
gelungen: Zum ersten Mal mit leuchtenden Bällen! Ich möchte selbst wissen, wie es ausgesehen hat und bin gespannt auf die Fotos - es kann aber leider bis zum neuen Jahr dauern...
Link: Gossauer Weihnachtslauf
(Bild: laufende Nase)
30.11.2009
Die laufende Nase trifft Pumuckl-Double
Im November war Dietmar Mücke - bekannt als Benefiz-Barfußläufer
im Pumuckl-Kostüm - zusammen mit anderen Ultraläufern in einer Staffel unterwegs. Zugunsten der Neugründung der Wolfgang Niegelhell Stiftung für Blindenführhunde führte die Strecke quer durch
Österreich. Der Zwischenstopp in Bregenz bot die Gelegenheit zu einem lang erwarteten, aber kurzen Treffen von laufender Nase und Pumuckl-Doppelgänger, der hier allerdings aus organisatorischen
und meteorologischen Gründen "in zivil" und in Schuhen unterwegs war.
Links:
Dietmar Mücke
Wolfgang Niegelhell
(Bild: laufende Nase)
02.11.2009
Wählt mich! Und gewinnt ein Handy...
Ein namhafter Lebensmittelhersteller möchte eine seiner
Produktmarken promoten. Dazu vergibt er Sponsorships. Man muss anschließend keine Werbung tragen, denn die Werbeleistung ergibt sich durch den Bewerbungsprozess, eine Online-Wahl: Jeder
Interessent bewirbt seine Profilseite, auf der Besucher ihre Stimme abgeben können, und damit bewirbt er natürlich indirekt auch
den Ausrichter dieser Aktion. Beim Kauf des Produktes können darüber hinaus Extrastimmen gewonnen werden. Ist das nicht eine geschickte Werbestrategie?
Wer sich der Werbung nicht aussetzen möchte, kann diese Nachricht einfach wieder schließen. Doch wer neugierig ist, kommt hier direkt
zur Abstimmung. Dann aber nicht vergessen: Wählt die laufende Nase! Man kann bis zum 22.11.2009 täglich neu abstimmen und registrierte Wähler können dabei ein Handy oder eine Sporttasche
gewinnen!
Sollte ich am Ende zu den Gewinnern gehören, spende ich 10% des Betrages an die Österreichische Lebensbewegung ;-)
Link zur Abstimmung
(Bild: Achim Kempinski, RUNNING - Das Laufmagazin)
01.11.2009
Saisonabschluss
Im Dienste der Wissenschaft und natürlich des Studienabschlusses
eines Physiotherapeuten habe ich mich kurzfristig im Oktober als Proband für eine Studie über Kompressionsstrümpfe zur Verfügung gestellt. Die Tests waren eine interessante Erfahrung, aber das
Ergebnis kann ich allerdings selbst noch kaum abschätzen und ich bin gespannt, was die Messwerte hergeben. Ganz ohne solche Experimente bin ich zum Saisonabschluss gemütlich den "Halben" beim
Lucerne/Luzern Marathon gelaufen. Immerhin habe ich bei diesem Tempo trotzdem den amtierenden Mister Schweiz geschlagen - zumindest was das Laufen angeht um 3,5 Sekunden...
Bildbericht Luzern
Ergänzungen: Marathon im Dreiländereck, Vienna Recordia, Stundenlauf
Lebenshilfe, Windsurf-WM.
(Bild: Manor)
06.10.2009
Marathon im Dreiländereck am Bodensee
Es ist vollbracht: Der
fünfte Marathon, der dritte in diesem Jahr. Leicht war es diesmal nicht. Einen kleinen Eindruck gibt es hier.
(Bild: Logo von thoni mara)
30.09.2009
Verrückter Rückwärtslauf bei Vienna Recordia (2)
Die 4.
Vienna Recordia ist Geschichte. 8 von 13 Rekordversuchen waren erfolgreich. Fotos sind nun online.
(Bild: laufende Nase)
28.09.2009
Verrückter Rückwärtslauf bei Vienna Recordia
Die ersten Eindrücke
gibt es bei
Wien heute (Video-Stream zwischenzeitlich offline),
pictureproducts.at und
ehnpictures.com
Der Bericht folgt in den nächsten zwei Tagen.
Direkt zur Vienna Recordia
(Bild: ehnpictures.com)
24.09.2009
thoni mara Shirts eingetroffen - auf nach Wien!
Jetzt sind sie da: Die
thoni mara Shirts. Und sie werden gleich in Wien getestet. Morgen geht es los und am Sonntag ist dann der Showdown bei der Vienna Recordia im Prater. Ob die Schmerzen im Oberschenkel wirklich weg
sind, das Wetter hält, ein Ball fällt? Es wird spannend...
Direkt zur Vienna Recordia
(Bild: Logo von thoni mara)
18.09.2009
Stundenlauf der Lebenshilfe Dornbirn
Es macht immer
wieder Spaß bei einem Benefizlauf dabei zu sein - gerade bei der Lebenshilfe. Obwohl ich zwei Tage vorher nicht gedacht hätte, dass ich dabei sein kann, war ich noch nie so früh vor Ort wie diesmal
und habe mich gleich 45 Minuten "warm gelaufen" und später nach dem Stundenlauf noch eine halbe Stunde dran gehängt. Das Wetter war tadellos und sie Stimmung selbstverständlich vom Miteinander und
weniger von einem Wettkampfgedanken geprägt. Jetzt habe ich es endlich zu allen Stundenläufen der Lebenshilfe in Vorarlberg geschafft: Lustenau, letztes Jahr Feldkich und diesmal Dornbirn - ich komme
wieder!
Bilder von Stundenläufen der Lebenshilfe
Zwei neue Videos von der Windsurf-WM 2009
(Bild: Lebenshilfe Vorarlberg)
08.09.2009
Jungfrau-Marathon
Das Abenteuer Bergmarathon - wer kann widerstehen? Der Ausblick ist gewaltig, wenn das Wetter mitspielt, und das Erlebnis lässt sich kaum in Worte fassen. Kann es die Kamera einfangen? Wohl kaum,
aber einen Versuch ist es wert:
50 Bilder: Jungfrau-Marathon
(Bild: laufende Nase)
24.08.2009
Hjertingløbet
Ungewohnt, aber
wahr: Beim Hjertingløbet bei Esbjerg in Dänemark gab es als Verpflegung im Ziel u.a. Gurken. Was könnte besser sein, wenn man keine Bananen mag und in seiner Kindheit am allerliebsten Gurken gegessen
hat? Die Nährstoffbilanz der Banane wäre selbstverständlich reichhaltiger, aber nach einem Sturm auf Platz 4 von 35 (in der Kategorie Herren 21-44) bei einem kurzen Lauf mit schönstem und heißem
Sommerwetter punktet auch die Gurke, denn es zählt vor allem eines: Flüssigkeitszufuhr...
Bilder aus Dänemark: Küste und Hjertingløbet
Weitere Fotos vom Lauf: Motionsbilleder.dk
(Bild: laufende Nase)
27.07.2009
Weltmeisterschaft und Burgfestregatta
Die Wassersportwochen sind vorbei:
Nach Platz 13 bei der Windsurf-WM der Klasse Raceboard 7.5, dem Süddeutschen Mannschaftsmeistertitel im Windsurfen mit dem SC Augsburg und dem insgesamt fünften Sieg und damit dem endgültigen Gewinn
des Wanderpokals bei der Burgfest-Regatta (Segeln) im fränkischen Seenland gehört die Konzentration nun wieder dem Laufen und der Prüfungsvorbereitung - abgesehen vom Surf-Bundesliga-Finale im
September natürlich...
Bildbericht: Windsurf-WM Warnemünde
(Bild: Holger Kämmerer)
18.06.2009
Runners Point Staffellauf mit Frank Busemann
Gerade als Club-Fan ist es eine
Ehre, bei den Freunden auf Schalke durch die Arena laufen zu dürfen - und mag die Reise dort hin noch so weit sein. Die Firma Runners Point veranstaltete einen 5x5-km-Staffellauf und Frank Busemann
(Olympia-Zweiter im Zehnkampf von 1996) suchte Läufer für sein Team. Er selbst war Startläufer und übergab an Jutta. Nach Ines und Peter brachte die laufende Nase die Staffel ins Ziel. Für jeden
Läufer mit dem kostenlos erhältlichen grünen Armband spendete der Veranstalter einen Euro an den Deutschen Behindertensportverband.
Bildergalerie: RP Staffellauf
(Bild: laufende Nase)
11.06.2009
Bregenzer Stadtlauf
Eine Woche nach der Teilnahme
sowohl als Helfer als auch als Läufer am LaufWunder der youngCaritas.at in Dornbirn, einem Benefizlauf für Bildungsprojekte in Awasa (Äthiopien), fand der Bregenzer Stadtlauf statt. Schnell waren
Freunde für den dortigen Firmenlauf motiviert. Trockenes und nicht allzu heißes Wetter waren ideale Voraussetzungen für einen letzten Test vor dem Runners Point Staffellauf in Gelsenkirchen am
14.06.2009. Auf der Strecke über 5 km (4 Runden) durch die Bregenzer Seeanlagen mit Blick auf Festpielhaus und Seebühne konnten wir uns und mit einem mannschaftlich recht geschlossenen Ergebnis Platz
6 unter 21 Teams erkämpfen. Wir freuen uns schon auf die Bier- und Käseverkostung zu der die schnellsten 10 Teams eingeladen sind – und ich freue mich auf den Staffellauf am Wochenende und bin
gespannt, wer noch zu den vier Auserwählten gehört, die gemeinsam mit Frank Busemann auf Schalke in einer Staffel starten dürfen!
Bildergalerie: Bregenzer Stadtlauf
(Bild: Matthias Hächler)
25.05.2009
Dornbirner Stadtlauf
Vor einer Woche hat der Dornbirner
Stadtlauf stattgefunden. Die LSG Vorarlberg hat den Hauptlauf zugleich zur Vereinsmeisterschaft ernannt. Ein Grund mehr dort zu starten, doch bei der Anfahrt bin ich mir nicht so sicher, auf was ich
mich hier eingelassen habe: Dunkle Wolken hängen am Himmel und wollen nicht nur das Wetter, sondern auch die Stimmung trüben. Bis zum Start ist es noch trocken. Viele bekannte Gesichter sind zu
sehen, sogar Kollegen von der Lebenshilfe sind unter den Schaulustigen. Die Startlinie ist für genau 150 Teilnehmer doch eher ein bisschen schmal und so starte ich mit den letzten, um nicht ins
Gedränge zu geraten. Und trotzdem bin ich nach einer Runde perfekt in der Zeit. Es beginnt zu regnen, nein zu schütten. Alles wird schwer und es wird dunkel - im Schatten der Bäume sind die Bälle
kaum zu sehen. In der Mitte des Rennens fürchte ich, die Geschwindigkeit nicht bis zum Ende halten zu können, zumindest die 50 min. wollte ich doch schaffen. Die zweiten 5 km sind wieder trocken
(zumindest von oben), doch die wenigen Schritte, die es in jeder Runde in einer engen Kurve steil abwärts geht, rauben weiterhin Kraft. Mit der letzten Zwischenzeit im Start- und Zielbereich sind die
Zweifel am Tempo verflogen. Es geht zum sechsten und letzten Mal auf die 1,7 km lange Strecke und die Zuschauer, allen voran die Jungschar (selbst voher im Jogger- und Firmenlauf gestartet), treiben
ein letztes Mal die Läufer an. Die letzten der 10000 Meter, die letzten Kräfte und mit 49:20 min. ist das Tagesziel erreicht!
Linktipp: Laufen und Jonglieren für Mercy Ships
(Bild: Jungschar Doppelpunkt)
05.05.2009
Schlossberglauf Hohenems
Soll ich es wagen, die Bälle auf den
Berg zu tragen? Einen Versuch ist es wert. Aber der Schlossberglauf am 1. Mai zur Ruine Alt-Ems (ein Teil des Startgeldes unterstützt deren Renovierungsarbeiten) wird hart. Zum Start bekomme ich
spontanen Besuch von Lisi, die hier in Hohenems wohnt. Sie ist Jongleurin und es ist klar, was das heißt: Die Bälle am Start zurück lassen geht nicht, es gibt jetzt kein Zurück mehr. Das
Teilnehmerfeld ist auf 150 Läufer limitiert, aber auch die wären viel zu viele für einen gemeinsamen Start, die schmalen Wege und die Spitzkehren auf den Schlossberg. Für die Einzelstarts gibt die
Startnummer die Minuten nach 11 Uhr an - Nummer 16, Startzeit 11:16 Uhr und los gehts. Durch den Bogen zwischen Kirche und Palast und schon bin ich allein. Sofort geht es aufwärts, zuerst eine lange
Gerade. Hier zu schnell zu laufen, würde sich oben rächen, keine Frage. Gestern hat es noch geregnet, aber heute ist das Wetter optimal. Auf dieser Seite des Berges ist es schattig, doch bergauf
bleibt es nicht lange kühl. Und feuchte Wegstellen sind mit Holzspänen ausgebessert worden. Es geht Kurve um Kurve aufwärts, verlaufen kann man sich hier nicht. Die Streckenposten sind wohl eher aus
Sicherheitsgründen da. Hoffentlich werden sie nicht gebraucht - bisher unterhalten sie sich noch gut und ich wünsche ihnen und allen Läufern, dass das so bleibt. Zwischen den Spitzkehren wage ich
einen Blick nach unten. Wenn jetzt ein Ball fällt, muss ich dann zwangsläufig wieder ganz von vorne anfangen? Und schon kann ich es überprüfen: Nein, er wird gleich von den Sträuchern aufgehalten.
Zumindest beim ersten Mal, denn den Weg entlang rollt er richtig gut - danke, Dieter, fürs Aufheben ;-) Auch ein paar Zuschauer haben sich auf den schmalen Weg verirrt. Aber das Lächeln fällt
schwerer als sonst - mir zumindest, nicht den Zuschauern... Jeder Läufer kämpft mit sich und dem Berg. Das Ziel ist so nah und doch so weit weg - keine Viertelstunde dauert der Lauf, der letzte und
steilste Abschnitt hat es aber in sich. Hier ist es nun wirklich einmal rutschig und das heißt kurze Pause für die Bälle. Dafür ist im nächsten Moment schon die Sonne zwischen den Bäumen zu sehen,
das Zielplateau ist erreicht und plötzlich ist es geschafft. Hier gibt es Getränke, einen wundervollen Blick ins Rheintal sowie auf die Schweizer Berge gegenüber und einen spannenden Zieleinlauf -
jeder könnte der neue Führende sein...
Bildergalerie: Vorarlberg Online.
Linktipp: Laufen und Jonglieren für Mercy Ships
(Bild: Dank an schlossberglauf.at!)
28.04.2009
Luschnouar Meile/Jorge aus Kolumbien
Die Luschnouar Meile ist Geschichte.
Ob warmes, trockenes und zugleich windiges Wetter für einen schnellen Lauf zur Mittagszeit, bei dem man jonglieren möchte, optimale Voraussetzungen sind, sei dahin gestellt... Doch die Strecke in
Lustenau scheint mir zu liegen: Wie beim Hauptlauf über 8,4 km im vergangen Jahr musste ich auch diesmal beim Hobbylauf über 4,2 km das Jonglieren kein einziges Mal unterbrechen - das ist bei weitem
nicht immer so und auch die Steigerung der Geschwindigkeit kann sich sehen lassen.
Diesen Lauf widme ich einmal mehr der Arbeit von Mercy Ships und deren Krankenhausschiff in Afrika und das mit wachsender Begeisterung. Vor einer Woche hatte ich die Gelegenheit, Jorge Silva zu
treffen und ihm Briefe an unsere Patenkinder mitzugeben, als er auf Deutschlandbesuch war. Er ist nicht nur Gründer und Leiter eines Projektes, das in einem kolumbianischen Inseldorf diese und andere
Kinder unterstützt und die medizinische Versorgung der Bevölkerung verbessert, sondern war bereits für mehrere Jahre Mitarbeiter von Mercy Ships!
Linktipp: Laufen und Jonglieren für Mercy Ships
(im Bild: Jorge und die laufende Nase)
24.04.2009
Windsurf- und Orientierungslaufcup
Schlag auf Schlag: Saisonstart auf
allen Ebenen. Am 18./19.04.09 fand der Süddeutsche Windsurfcup am Altmühlsee und damit der erste Lauf zur Surf-Bundesliga Süd statt. Nach sieben anstrengenden Wettfahrten landete die laufende Nase
(grün-gelbes Segel) auf Rang 8. Die namhafte Konkurrenz und geänderte Regeln zur Segelgröße machten eine bessere Platzierung nur schwer möglich.
Noch besser lief es hingegen am folgenden Mittwoch beim ersten Wettkampf des Rheintaler Orientierungslauf-Cups in Berneck (SG). Mit einer Karte ohne Straßennamen, dafür aber Markierungen für jeden
Zaun und jeden Hydranten, wurden die Teilnehmer quer durch die ganze Ortschaft zu verschiedenen Kontrollposten gejagt. Am Ende stand ein 7. Platz zu Buche – zum Start bereits ein besseres Ergebnis
als in der ganzen Serie des letzten Jahres. So kann es weitergehen!
Linktipps:
Laufen und Jonglieren für Mercy Ships
Orientierungslaufgruppe St. Gallen/Appenzell
(Bild: Altmühlsee 2009 – mef Presseservice)
17.04.2009
Marathon de Paris
Nach dem jonglierenden Trainingslauf
in den Bregenzerwald im März stand Anfang April ein weiteres Highlight auf dem Plan, der Marathon de Paris. Diesmal haben sich die Jonglierbälle Urlaub genommen und ich musste mich einmal ohne sie
über die Strecke kämpfen...
Über hunderte von Metern ist die breite Avenue des Champs-Élysées voll von Läufern – vorne ist verdammt weit weg, wenn man ganz hinten steht (ich mag den Pelzig und seinen Film...). Es dauert etwa 20
Minuten bis alle 31373 Teilnehmer (davon 30334 spätere Finisher) die Startlinie gekreuzt haben. Aber ich schaffe es früher. Und auch im Ziel werde ich nicht der letzte sein. Ich habe ja trainiert
;-)
Bis dorthin ist es aber noch ein weiter Weg. Sogar ein Stau kommt mir dazwischen. Ganz ohne Autos und nur weil die Straße ein wenig schmaler wird – anscheinend kennen auch Läufer das
Reißverschlussverfahren nicht!? Es geht vorbei am Place de la Concorde, dem Musée de Louvre und dem Place de la Bastille, um nur eine kleine Auswahl der Sehenswürdigkeiten an der Strecke zu nennen...
Nicht zu vergessen natürlich der Place de Varsovie zwischen Palais de Chaillot und Eiffelturm. Begrenzt wird die Runde vom Château und dem Hippodrome de Vincennes im Osten und dem Hippodrome
d'Auteuil im Westen. Bei letzterem heißt es noch einmal Kraft tanken bei einem Schluck Cidre für die abschließenden vier Kilometer.
Die Füße geben mir keinen Grund noch auf der Marathonstrecke über die vergangenen vier Stunden zu jammern, es tut nichts weh. Das ändert sich in folgenden Tagen selbstverständlich. Mit Blick auf den
Arc de Triomphe erreiche ich nach gut 4:16 Stunden das Ziel und nach einem weiteren langen Kampf durch das überfüllte Zielgelände meine Betreuerin, Dolmetscherin und Ehefrau – danke, dass du da
bist!
Linktipp: Laufen und Jonglieren für Mercy Ships
(Bild: laufende Nase)
18.03.2009
Die Nase läuft für Mercy Ships
Meine Aktion zugunsten von Mercy Ships auf helpedia.de ist gestartet. Bis Juni läuft die Nase nun für
Mercy Ships. Diese Organisation betreibt mit der MS Africa Mercy ein nach westlichen Standards eingerichtetes schwimmendes Krankenhaus. Das
Krankenhausschiff mit 6 Operationssälen, einer Krankenstation mit 78 Betten, einem Labor und einer Apotheke ist für viele Menschen die letzte Hoffnung und im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar.
Finanziert wird die Arbeit durch Spenden und den eigenen Beitrag der ehrenamtlichen Mitarbeiter an Bord.
Doch meine Laufkilometer können bei der Behandlung der Patienten auf der MS Africa Mercy nicht helfen. Aber Spenden können diese Aufgaben ermöglichen. Via helpedia.de ist es unkompliziert möglich, die Arbeit von Mercy Ships zu
unterstützen. Wie gewohnt habe ich den ersten Schritt gemacht und war selbst der erste Spender. Doch bei diesem Schritt ist es nicht geblieben, es folgten viele weitere bis der erste Lauf beendet war
- von Bregenz bis Krumbach im Bregenzerwald. So lade ich nun alle herzlich ein, es mir gleich zu tun - und zu laufen für die eigene Gesundheit oder zu spenden, um die Behandlung der Patienten auf dem
Krankenhausschiff MS Africa Mercy zu ermöglichen! Wer macht mit?
Spenden via helpedia.de sind derzeit leider nur per Lastschrift von einem deutschen Bankkonto möglich. Sobald auch
meine Freunde aus Österreich und der Schweiz eine Chance bekommen sich zu beteiligen, werde ich es selbstverständlich hier bekannt geben. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich natürlich gerne
auch direkt an Mercy Ships wenden...
(Bild: laufende Nase)
28.02.2009
Ein Wiedersehen mit der Sonne
Die Sonne ist zurück. Sind das die
Vorboten des Frühlings? Solange noch Schnee liegt, bin ich mit solchen Prognosen vorsichtig - und die Wettervorhersage gibt meiner Skepsis leider Recht. Aber laden die warmen Sonnenstrahlen nicht
trotzdem ein, aus dem Winterversteck hervorzukriechen und alles vorzubereiten, damit man den Frühlingsanfang nicht verpasst? Wer dieses Jahr an einer Laufsportveranstaltung teilnehmen möchte und noch
keine ins Auge gefasst hat, dem möchte ich bei dieser Gelegenheit meinen Geheimtipp für die Suche nach Wettbewerben in der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Deutschland nicht vorenthalten:
laufkalender.ch
(Bild: laufende Nase)
06.02.2009
Linktipp: Vortrag Ausdauertraining
Passend zum ersten Trainingstipp der
laufenden Nase ist beim Sportservice Vorarlberg der letzte Vortrag zum Thema "Ausdauertraining: Aktuelle Trends im Leistungssport" von Dr. Vogt aus Bern online. Das Video ist unter diesem Link zu finden.
(Bild: sportservice-v.at)
15.01.2009
Ein neues Jahr
...hat begonnen und eine alte
Weisheit besagt: Dick wird man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten! Die Schonfrist ist vorbei und die guten Vorsätze für das neue Jahr können umgesetzt
werden, denn die laufende Nase hat die Ausbildung zum Laufgruppenleiter abgeschlossen und so startet eine Serie von Trainingstipps für Lach- und andere Muskeln.
(Bild: Sparkasse-Marathon im Dreiländereck 2008 - Johannes Heil)